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Rehabilitation beantragen

Die Röpersbergklinik arbeitet mit allen Rentenversicherungsträgern und gesetzlichen und privaten Krankenkassen und nach Rücksprache auch mit anderen Versicherungsträgern zusammen. Wir sind beihilfefähig, entsprechend den Verordnungen der verschiedenen Bundesländer.

  • gesetzlich Versicherte
  • privat Versicherte
  • Beihilfe

So beantragen gesetzlich Versicherte eine Reha

Als gesetzlich Versicherter haben Sie einen Anspruch auf Rehabilitation. Der  Auftrag der Rehabilitation ist klar beschrieben: Ziel ist es, Menschen nach oder mit onkologischer, gynäkologischer, urologischer oder hämatologischer Erkrankung zu ermöglichen, so gut wie möglich am Alltag, am Leben in der Gesellschaft und am Berufsleben teilzuhaben – gesetzlich geregelt im Sozialgesetzbuch (SGB)  IX § 4 und im  SGB VI § 9. 

Wahrscheinlich haben Ihr Krankenhausarzt, Hausarzt oder Sozialarbeiter bereits mit Ihnen über eine Anschlussheilbehandlung oder Rehabilitation gesprochen. Sobald Sie sich dafür entschieden haben, werden diese für Sie einen entsprechenden Antrag stellen. Jetzt kommt es darauf an, welcher Rentenversicherungsträger für Sie zuständig ist (das können Sie z.B. bei Ihrer Krankenversicherung erfragen). Denn die einzelnen Rentenversicherungsträger arbeiten nach unterschiedlichen Verfahren. Jeder Kostenträger ist jedoch verpflichtet, einen gestellten Antrag an die zuständige Stelle weiterzuleiten, welches das Antragsverfahren jedoch geringfügig verzögert.

Die Formulare zur Beantragung einer Anschlussheilbehandlung oder einer Rehabilitation können Sie oder Ihr Arzt hier herunterladen. Beim Ausfüllen sind Ihnen die Mitarbeiter der Reha-Servicestellen der gesetzlichen Krankenkassen und Versicherungsträger behilflich.

Selbstverständlich sind wir Ihnen auch gerne bei Problemen oder Fragestellungen behilflich. Sie erreichen unser Belegungsmanagement unter Tel. 04541/13-3424 werktags von 08.00 Uhr bis 16.00 Uhr oder per E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

So beantragen privat Versicherte eine Reha

Sind Sie als privat Krankenversicherter gesetzlich oder freiwillig rentenversichert, werden die Kosten durch die Deutsche Rentenversicherung Bund übernommen, wenn die Maßnahmen eine Wiederherstellung oder Aufrechterhaltung der Erwerbstätigkeit gewährleisten.

Berufsgenossenschaften übernehmen Kosten für ambulante, stationäre und Anschlussbehandlungen im Rahmen von Arbeitsunfällen, Wegeunfällen oder Berufskrankheiten. Dies gilt für privat versicherte Arbeitnehmer und für Selbstständige, die sich in einer Berufsgenossenschaft freiwillig versichern. Bei Freizeitunfällen übernimmt eine private Unfallversicherung die Kosten für Reha-Maßnahmen im Rahmen der Vertragsbedingungen.

Im Fall der Notwendigkeit eines Rehaaufenthaltes wird immer zuerst geprüft, ob einer der oben genannten Sozialleistungsträger für die Kostenübernahme zuständig ist. Ist dies aus unterschiedlichen Gründen nicht der Fall, wird die private Krankenversicherung in Anspruch genommen.

Stellen Sie bitte vorab fest, ob Ihre private Krankenversicherung die Leistungen im Rahmen des Versicherungsvertrages abdeckt. 

Ihr Arzt erstellt einen Befundbericht für die medizinisch notwendigen Rehabilitationsmaßnahme oder die Anschlussheilbehandlung. Beides wird, abhängig von der persönlichen Situation und der Ursache der Erkrankung, bei der Rentenversicherung, der Berufsgenossenschaft oder der Unfallversicherung eingereicht. 

Die Einreichung bei der privaten Krankenversicherung erfolgt erst dann, wenn keiner der anderen Kostenträger zur Kostenübernahme herangezogen werden kann und abgelehnt wird. Erst dann können Leistungen der Privaten Krankenversicherung (PKV) in Anspruch genommen werden, sofern sie in Ihren Versicherungsvertragsbedingungen enthalten sind.

Beihilfe für Rehabilitationsmassnahmen

Medizinische Rehabilitationsbehandlungen sind nur beihilfefähig, wenn die Festsetzungsstelle sie vorher genehmigt hat. In fast allen Bundesländern erstellt dafür ein Amtsarzt ein Gutachten: Die Reha muss medizinisch notwendig sein und der Erfolg einer stationäre Rehabilitationsmaßnahme kann nicht durch eine ambulante Rehabilitationsmaßnahme erreicht werden. Die Beihilfe bezuschusst 21 Tage lang Unterkunft und Verpflegung. Beamten stehen Reha-Maßnahmen nur in bestimmten Zeitabständen zu.

Die Röpersbergklinik ist beihilfefähig, entsprechend den Verordnungen der verschiedenen Bundesländer.